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Von Zeit zu Zeit erscheinen hier Filmtipps für euch. "Die Welle" gibt es auf DVD in der Videothek, "Das Meer in mir", "Momo" und "Jesus von Montreal" sind z.B. kostenlos (!) in der Mediothek des Bistums ausleihbar. Zum Beispiel für eine Video-Nacht im Pfarrsaal.
 

Das Meer in mir

121 min - Regie: Alejandro Amenábar - Spanien/Italien 2004. Ab 14 JahrenPlakat Meer in mir
Ein junger Mann liebte das Meer. Ein Unfall beim Sprung von einer Klippe ließ ihn querschnittsgelähmt am Leben. Als älterer Herr kämpft Ramón Sampedro (Javier Bardem) um dieses Leben. Denn: Die Gesellschaft erlaubt ihm das Sterben nicht. Der spanische Regisseur Alejandro Amenábar verlässt sein Stammgenre Mystery ("Open your Eyes", "The Others") überraschend für ein poetisches Melodram, das Menschenwürde und Selbstbestimmung in den Mittelpunkt stellt. Ein Film der Ära Zapatero mit Seitenhieben gegen die Moralvorstellungen der Katholischen Kirche.
Quelle: filmrezension.de
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Die Welle

110 min - Regie: Dennis Gansel - BRD 2008. Ab 12 Jahren.
Gymnasiallehrer Rainer Wenger (Jürgen Vogel) wagt während der Projektwoche zum Thema "Staatsformen" einen pädagogischen Versuch, um seinen Schülern die Entstehung einer faschistischen Diktatur endlich einmal hautnah verständlich zu machen. Diese halten die Wiederholung von Nazi-Terror und Holocaust für ausgeschlossen, doch schon nach wenigen Tagen installiert sich eine Mini-Diktatur im Klassenzimmer. "Die Welle" gerät schnell außer Kontrolle. Längst gehört Morton Rhues Jugendbuchklassiker zum Allgemeinbildungsgut an Schulen und zeigt auf erschreckende Weise, wie virulent der Faschismus bleibt. Dennis Gansel ("Napola") inszeniert packend und authentisch ein gefährliches Experiment, das 1967 tatsächlich stattfand.
Quelle: sueddeutsche.de
Trailer | mehr Infos | eine etwas kritischere Stimme
 

Momo

100 min - Regie: Johannes Schaaf - BRD/Italien 1986. Ab 10 Jahren.
Die grauen Männer versuchen, den Menschen die Zeit zu stehlen. In dieser Gefahr macht sich Momo auf den Weg zu Meister Hora, der die Lebenszeit der Menschen verwaltet. Mit der Jesus von MontrealWunderkraft der Blume nimmt sie den Kampf gegen die Zeitdiebe auf. Die Verfilmung von Michael Endes Roman überträgt auf phantasievoller Weise bekannte Märchenmotive in die moderne Welt.
Quelle: Bibliothek & Mediothek des Bistums Münster
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Jesus von Montreal

110 min - Regie: Denis Arcand - Kanada 1989. Ab 16 Jahren.
Ein junger Schauspieler nähert sich auch im Privatleben immer stärker der Figur Jesu an, als er in Montreal die provokante Neuinterpretation eines Passionsspieles [Passion = Leben und Sterben Jesu Christi] inszeniert. Beim Publikum löst er Begeisterung aus, bei der Amtskirche stößt er auf Ablehnung. - Der Film entwickelt eine subjektive und vielschichtige Auseinandersetzung mit dem Jesus der Evangelien und entwirft auf unterhaltsame Art eine pointierte Gesellschafts- und Kirchenkritik.
Cannes Film Festival 1989: Preis der Jury und Preis der Ökumenischen Jury
Quelle: Bibliothek & Mediothek des Bistums Münster
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