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Kinder aus Hohenholte spenden für Kinderhospiz |
| Veröffentlicht von Johannes Greulich (johannes) am 12.03.2011 |
Havixbeck-Hohenholte - Eine Gruppe der Katholischen Jungen Gemeinde (KJG) Hohenholte hat bei einem Flohmarkt auf dem Septemberfest in Havixbeck 149 Euro gesammelt und diesen Betrag jetzt der GmbH „Kinderhospiz Königskinder“ in Telgte übergeben. Die Aktion entstand durch eine Aufgabe des diözesanweiten Spieles „Yes you can - du hast die Macht!“, in der Kinder sich kritisch mit Themen wie Armut, Klima und Politik auseinandersetzten, informierte Sara Schudy für die KJG Hohenholte gestern in einem Pressebericht.Die Kinder der KJG-Gruppe brachten das Geld mit ihren Leiterinnen und einigen Eltern persönlich nach Telgte. Die Geschäftsführerin des Kinderhospizes Königskinder, Anna Pein, nahm die Spende entgegen und gab den Kindern im Alter von fünf bis neun Jahren viele Informationen über das Kinderhospiz Königskinder. Da das Haus noch in Planung ist, finden zurzeit regelmäßige Treffen zur Bewältigung von vielfältigen Problemen von schwer kranken Kindern in Telgte statt, erfuhren die Besucher. Bei diesen Treffen kommen dann zum Beispiel die Therapieschweine Rudi und Felix zum Einsatz, die Rosinen aus der Hand fressen, oder man bastelt gemeinsam Masken zu dem Thema „Manchmal möchte ich mich verstecken“. Weiterhin betreuen Mitarbeiter des Kinderhospizes Königskinder Familien mit kranken Kindern ambulant. Und die Kinder aus Hohenholte erfuhren noch mehr von Anna Pein. Das Ziel der stationären Betreuung im fertigen Kinderhospiz später ist es, die Kinder zu begleiten und ihnen Wünsche zu erfüllen, aber auch den Eltern Erholung zu bieten, damit sie einmal ausschlafen können. Auch Geschwister sollen betreut werden. Die jungen Besucher erfuhren nach Auskunft von Sara Schudy weiter, dass Kinderhospizarbeit zu einem sehr frühen Zeitpunkt beginnt. Wesentliche Aufgaben sind die Begleitung der Familie auf dem langen Weg der Erkrankung, sie auf das Lebensende ihres Kindes vorzubereiten, ihnen Hilfe und Ermutigung zu geben.„Die Kinder der KJG-Gruppe waren besonders betroffen, als sie hörten, dass von den 22 000 erkrankten Kindern in Deutschland zirka 5000 sterben müssen. Es gibt jedoch nur acht Kinderhospize in ganz Deutschland - und die meisten haben eine Warteliste von etwa zwei Jahren. Das ist für betroffene Familien genauso zusätzlich belastend, wie die Tatsache, dass die Politiker wegschauen und es keine klaren gesetzlichen Regelungen für solche Fälle gibt“, so Sara Schudy. Am Ende des Ausfluges nach Telgte seien die Kinder der KJG Hohenholte sehr beeindruckt wieder zurück nach Hause gefahren. Sara Schudy: „Und sie sind froh, dass sie das Geld sinnvoll gespendet haben.“
Mittwoch, 14. Oktober 2009 | Quelle: Westfälische Nachrichten (Havixbeck)
Zuletzt geändert am: 12.03.2011 um 13:15
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